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Wandertag JGS9 – SJ 25/26

Posted on Heute um 9:58 Uhr
Wandertag zur Gedenkstätte Hohenschönhausen am 18. Februar 2026:
„Das Gesicht zur Wand drehen.“ Wer seine Nase nicht nahe genug dran hatte, dem wurde das schon beigebracht. Das habe man schnell gelernt, so schmerzhaft war die körperliche Gewalt, erinnerte sich Karl-Heinz Richter. Die Ausübung psychischer Gewalt kam hinzu.
Stundenlange Verhöre in der Nacht, kein Schlaf am Tage, Isolationshaft, Gestank, wochenlange oder monatelange Abschottung von der Außenwelt, gefangen in einem Hochsicherheitsgefängnis. Eine von der SED-Führung abweichende Meinung oder ein Fluchtversuch oder Beihilfe dazu reichten aus, um derartige Strafen zu erhalten.
Wir hatten das große Glück, dass Herr Richter gerade nach Berlin zurückgekehrt war und uns eine Führung gab durch die Gedenkstätte und durch seine bewegte Lebensgeschichte. Gebannt lauschten Schüler der 9. Klasse dem ehemaligen politischen Häftling. Er gab ausführliche Antworten auf die Fragen der Schüler und er offenbarte auch sein Gefühlsleben.
Es ist eine zutreffende Bemerkung Richters, dass Ideologien nur ihre eigene Meinung zulassen, davon abweichende demnach per se als falsch einstufen. Die Eigenschaften der Ideologien reichen noch weiter: Sie sind meistens auch monokausal und damit nicht polyfaktoriell, das heißt sie ignorieren das Widersprüchliche, das einen großen Teil der Realität ausmacht. Demnach erkennen sie höchstens Bruchteile der Realität, wenn sie diese überhaupt wahrzunehmen in der Lage sind.
Im Fall der SED-Diktatur unterhielt der Geheimdienst selbst, die Stasi, Gefängnisse, um eigene Bürger, die meistens viel mehr von der Realität wahrnahmen und diese auch zu spüren bekamen, mental zu zertrümmern. Sie hat dies unternommen, um nicht in die Verlegenheit zu geraten, sich selbst mit der Realität auseinandersetzen zu müssen. Die Gedenkstätte Hohenschönhausen ist daher ein Mahnmal für die Bedeutung und den Erhalt des Trennungsgebots, der Freizügigkeit und der Meinungsfreiheit.
Für diesen gelungenen und lehrreichen Wandertag sei den Klassenleitungen der Jahrgangsstufe 9 sowie der Fachbereichsleitung GW gedankt.
Dank gilt auch Herrn Richter und der Gedenkstätte Hohenschönhausen. Danke auch an die beiden Busfahrer, die uns sicher von Gransee nach Berlin und zurück gebracht haben.
Nicht zuletzt gilt ein großer Dank dem Förderverein, der diesen Wandertag finanziert hat.
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